Spezialtipp

Ludwig van Beethoven

Bild: HR/Felix Broede

Mittwoch, 20:04 Uhr HR2

ARD Radiofestival 2020

Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Maria João Pires: Klavier, hr-Sinfonieorchester, Leitung: Herbert Blomstedt, Aufnahme vom 30.11.2012 aus dem Großen Saal der Alten Oper Frankfurt. Maria João Pires (Klavier).

Tagestipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Friedensschluss Von Magda Szabo Übersetzung aus dem Ungarischen: Robert Stauffer Komposition: Kurt Herrlinger Die alte Frau: Erna Großmann Gittu: Ingeborg Engelmann Agota: Marianne Mosa Guszti: Edgar Bamberger Feri: Harry Bong Regie: Walter Knaus Produktion: WDR 1966 Anschließend: "32 mal Beethoven" Folge 11: Klaviersonate B-Dur, op. 22 Die Optimistische

Konzerttipp

Heute, 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Swedish Radio Symphony Orchestra, Dirigent: Andrew Manze; Frauen des Schwedischen Rundfunkchores; Paul Lewis, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 595 * Gustav Holst: "Die Planeten" op. 32 (aufgenommen am 17. Mai 2019 in der Berwaldhallen in Stockholm). Präsentation: Peter Kislinger

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Brot für die Fische Von Hans Thill Regie: Stefanie Hoster Mit: Lars Rudolph, Martin Engler, Erika Skrotzki, Nico Holonics Komposition: Philippe Gordiani Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 41"09 "Fische sind plump, kalt, nicht witzig." Aber es winkt Geld für Einfälle! Nun heißt es: nachdenken, kalauern, verwerfen! Derweil startet der Fischmann sein Boot Richtung Meer und es entwickelt sich ein Text ... Anschließend: Fischerhaus Küche Von Susanne Amatosero Regie: die Autorin Mit: Eric-Alex Zipperling, Amadou Mourtala Mohamed, Issiaka Moussa Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 11"48 Susanne Amatosero besichtigt Restaurantküchen in Hamburg. Ein Autor will einen Text über Fische schreiben. Er sollte ihn auch schreiben, denn es wurde ihm gutes Geld angeboten. Aber Fische ...? Dazu fällt ihm erstmal nichts ein. Sein Umfeld hat auch keine hilfreichen Antworten: "Fische sind plump, kalt, nicht witzig!" Also muss er die Biologie befragen! Die Suche ausweiten in die mythologischen und biblischen Geschichten, in das Feld der Kunst! nachdenken, kalauern, verwerfen! Derweil macht sich der Fischmann bereit. Es ist ein guter Zeitpunkt für die Flucht. Die Flüsse steigen an, es wird Zeit, das kleine Motorboot mit Kajüte loszumachen und in Richtung Meer zu starten. Als Fisch im Wasser ist das Leben möglich. Und nun entwickelt sich ein Text. Hans Thill, geboren 1954 in Baden-Baden, lebt in Heidelberg. Lyriker und Übersetzer. Seit 2010 Leiter des Künstlerhauses Edenkoben. Zahlreiche Übersetzungen vor allem aus dem Französischen. Herausgeber der Reihe Poesie der Nachbarn - Dichter übersetzen Dichter. Setzt Grabsteine für tote Dichter. Für den Gedichtband "Kühle Religionen" erhielt er den Peter-Huchel-Preis 2004. Zuletzt erschien Prosa: "Buch der Dörfer" (2014) und die Gedichtbände "Ratgeber für Zeugleute" (2015) und "in riso / der dürre Vogel Bin / kälter als / Dunlop" (2016). Zahlreiche Hörspielübersetzungen und Bearbeitungen u.a.: "Die Zeremonie" von Cécile Wajsbrot, übersetzt von Hans Thill (DKultur/RB 2011). Mitglied des PEN. Am Ende von Susanne Amatoseros Hörspiel "The Girl from Ipanema in Dub" (DLR/NDR 2003) stand ein Klang: Das weit in die Hamburger Hafenlandschaft schallende Geräusch eines Besteckkastens, der in der Fischerhaus-Küche herunterfiel. Viele Jahre später erzählt Susanne Amatosero in drei kurzen Szenen, wie es zu diesem Klang kam. Ein Lamento der Küchenhelfer. Susanne Amatosero, geboren 1952 in Wittlich an der Mosel, lebt als Autorin und Regisseurin für Theater und Radio in Hamburg. Für ihren Dokumentarfilm "Die Reise der Pilgrim Number One" erhielt sie 1988 den Prix Leroi Gourhan Das Hörspiel "funky yard" (BR/NDR 1996) wurde auf The New York Festivals 1997 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Zuletzt für Deutschlandradio die Trilogie: "Voodoo Child und die Musik als fünftes Element" (DKultur 2011), "Mercury" (NDR/DKultur 2012) und "Sparky" (DKultur 2013). Brot für die Fische

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Kalligrafie der Töne

Komponisten zwischen Japan und Europa (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Jeder einzelne Ton lebt. In Kombination miteinander bilden sie Linien, wie man sie in der japanischen Kalligrafie malt: Das bezeichnet der Komponist Toshio Hosokawa als eines der grundlegenden Merkmale traditioneller japanischer Musik. Hosokawa, der 1955 in Hiroshima geboren wurde, begann sich mit dieser Musik allerdings erst in Deutschland zu beschäftigen, wo er sich zum Studium westlicher klassischer Musik aufhielt. Heute schöpft er aus beiden Traditionen und versteht sich weder als japanischen noch als europäischen, sondern als zeitgenössischen Komponisten. Eine große Inspiration für Hosokawa war der 1996 verstorbene Törü Takemitsu, der in Werken wie "November Steps" die beiden musikalischen Welten einander gegenüber stellte. Bei den Salzburger Festspielen 2013 wurde Hosokawas "Klage für Sopran und Orchester auf Texte von Georg Trakl" uraufgeführt. Zur Komposition angeregt hat Hosokawa das Foto einer Mutter, "die nach dem Tsunami vom 11. März 2011 den Körper ihres Kindes an der Küste suchte und ihren tiefen Schmerz dadurch bewältigte, dass sie ihm singend Ausdruck verlieh." Zuvor hatte Hosokawa mit Sternlose Nacht und Voiceless Voice in Hiroshima bereits ein Memento an die Zerstörung Dresdens und eines an den Atombombenabwurf auf seine Geburtsstadt Hiroshima komponiert, auch da aber auf Texte von Georg Trakl zurückgegriffen. Für europäische Musiker, zum Beispiel die Mitglieder des Österreichischen Ensembles für Neue Musik, die im Sommer 2013 wieder Hosokawa spielten, eröffnen sich mit Takemitsu und Hosokawa ganz neue Zugänge zu ihren eigenen - westlichen - Instrumenten.

Podcast

Bayern 2

#01 Wie Gott uns schuf - Nackt, natürlich, entblößt?

Wer sich wo wann nackt fühlt, ist kulturell bedingt. Nackte Haut kann als Befreiung oder Demütigung verstanden werden. Unser Verhältnis zum nackten Körper hat sich über die Jahrhunderte stark gewandelt. Wo stehen wir heute? (BR 2018)

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Hörspiel-Download

SWR 2

Lothar Trolle: Annas zweite Erschaffung der Welt oder Die 81 Minuten des Fräulein A.

Mit ungeheurer sprachlicher Wucht evoziert Lothar Trolle Bilder einer verlorenen Utopie. | Mit: Corinna Harfouch, Renate Pick, Conny Wolter, Jürgen Holtz | Musik: Klaus Buhlert | Hörspielbearbeitung und Regie: Jörg Jannings | Produktion: SDR/DLR Berlin 1997

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