Spezialtipp

Zum 100. Geburtstag des Bigbandleiters Kurt Edelhagen (1/2)

Bild: SWR/Willy Pragher

Dienstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

Zum 100. Geburtstag des Bigbandleiters Kurt Edelhagen (1/2)

Aufnahmen der 50er-Jahre beim SWF in Baden-Baden. Orchester Kurt Edelhagen

Tagestipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: Familienaufstellung Bindungslos Eine freihändige Familienaufstellung Von Martin Zawadzki Regie: Nikolai von Koslowski Mit: Devid Striesow, Svenja Wasser, Frauke Poolman, Stefko Hanushevsky Ton und Technik: Gertrudt Glosemeyer, Barbara Göbel, Jonas Bergler Produktion: WDR / Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 54"16 (Ursendung) Eigentlich glaubt der Autor nicht mehr an die Gründung einer eigenen Familie. Bis seine Freundin einen kleinen Jungen aus Mexiko adoptiert. Zunächst will sie ihn alleine groß ziehen, doch der Autor rutscht immer tiefer in die neue Rolle als Vater. Mit der Idee einer eigenen Familie hatte der Autor längst abgeschlossen, war darauf eingestellt, sich bindungslos in der Welt zu verlieren. Dann wurde er mit Mitte 50 Vater von Luis, einem fünf Monate alten Jungen. Seine Partnerin hatte das Kind illegal eingewanderter Mexikaner in Los Angeles adoptiert, damals noch mit der Aussicht, Luis alleine großzuziehen. Mittlerweile ist eine Familie entstanden, die sich frei von biologischen Bindungen verorten kann, will und muss. Auch geografisch zwischen Deutschland, den USA und Mexiko. Martin Zawadzki, geboren 1957 in Oberhausen, ist Autor, Filmemacher und bildender Künstler. 1995 Diplom der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Für den Dokumentarfilm "ISOLATOR II" hat er den Adolf Grimme Preis 1998 bekommen. Lebt in Berlin. Features u.a. "Kindesmisshandlung. Wenn Gewalt das Leben bestimmt" (WDR 2011) und "Ohne Grenzen - Die Erforschung außergewöhnlicher Bewusstseinszustände" (WDR 2015). Bindungslos

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzert der musica viva

räsonanz-Stifterkonzert der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung 2019 London Symphony Orchestra Leitung: Simon Rattle Mark-Anthony Turnage: "Dispelling the Fears"; Harrison Birtwistle: "The Shadow of Night"; John Adams: "Harmonielehre" Aufnahme vom 2. Mai 2019 in der Philharmonie im Münchner Gasteig Die räsonanz-Stifterkonzertinitiative der Ernst von Siemens Musikstiftung machte es möglich: Das London Symphony Orchestra und sein Chefdirigent Sir Simon Rattle gaben am 2. Mai 2019 ihr erstes Münchner Gastspiel. Im Gepäck hatten sie ein britisch-amerikanisches Programm mit München-Bezügen: die Musik "Dispelling the Fears" für zwei Trompeten und Orchester des Komponisten Mark-Anthony Turnage, der in München durch Hans Werner Henzes Musiktheater-Biennale bekannt wurde, das von Albrecht Dürers Melencolia Iinspirierte Orchesterstück "The Shadow of Night" von Sir Harrison Birtwistle, der 1995 den Ernst von Siemens Musikpreis erhielt, und schließlich als Programmfinale - die großformatige dreisätzige "Harmonielehre" des Amerikaners John Adams. Das 1985 für die San Francisco Symphony geschriebene Werk zählt mittlerweile zu den großen Repertoirestücken auf den internationalen Konzertbühnen, das in München jedoch bislang nur selten zu hören war. Da das diejährige räsonanz-Stifterkonzert Corona-bedingt leider entfallen uns, senden wir diesen hörenswerten Konzertmitschnitt aus dem Vorjahr.

Hörspieltipp

Heute, 21:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: Der Nasse Fisch (2/4)

Noch ist Kommissar Gereon Rath neu in Berlin und das mitten in den Mai-Unruhen 1929. Der Kölner ist ehrgeizig und beginnt auf eigene Faust in einem Mordfall zu ermitteln. Dabei ist Rath eigentlich der "Sitte" zugeordnet. Umso mehr scheint der Tote aus dem Landwehrkanal eine willkommene Möglichkeit, die Karriereleiter zu erklimmen. Rath lernt Charly Ritter von der Mordkommission kennen, die als Stenotypistin mit Ermittleraufgaben dem Fall zugeordnet ist. Und die Wasserleiche bleibt nicht die einzige, die ihm Rätsel aufgibt und immer tiefer ins Fadenkreuz anderer zieht. Seine Recherchen führen ihn quer durch das Berliner Nachtleben, ins Russen-Milieu, hinein in die Berliner Unterwelt, die auf ihn aufmerksam wird. Die Hörspielserie zu Babylon Berlin Liter. Vorlage: "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher Bearbeitung: Thomas Böhm / Benjamin Quabeck Regie: Benjamin Quabeck Produtkion: RB/WDR/rbb 2018

Featuretipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: Familienaufstellung Bindungslos Eine freihändige Familienaufstellung Von Martin Zawadzki Regie: Nikolai von Koslowski Mit: Devid Striesow, Svenja Wasser, Frauke Poolman, Stefko Hanushevsky Ton und Technik: Gertrudt Glosemeyer, Barbara Göbel, Jonas Bergler Produktion: WDR / Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 54"16 (Ursendung) Eigentlich glaubt der Autor nicht mehr an die Gründung einer eigenen Familie. Bis seine Freundin einen kleinen Jungen aus Mexiko adoptiert. Zunächst will sie ihn alleine groß ziehen, doch der Autor rutscht immer tiefer in die neue Rolle als Vater. Mit der Idee einer eigenen Familie hatte der Autor längst abgeschlossen, war darauf eingestellt, sich bindungslos in der Welt zu verlieren. Dann wurde er mit Mitte 50 Vater von Luis, einem fünf Monate alten Jungen. Seine Partnerin hatte das Kind illegal eingewanderter Mexikaner in Los Angeles adoptiert, damals noch mit der Aussicht, Luis alleine großzuziehen. Mittlerweile ist eine Familie entstanden, die sich frei von biologischen Bindungen verorten kann, will und muss. Auch geografisch zwischen Deutschland, den USA und Mexiko. Martin Zawadzki, geboren 1957 in Oberhausen, ist Autor, Filmemacher und bildender Künstler. 1995 Diplom der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Für den Dokumentarfilm "ISOLATOR II" hat er den Adolf Grimme Preis 1998 bekommen. Lebt in Berlin. Features u.a. "Kindesmisshandlung. Wenn Gewalt das Leben bestimmt" (WDR 2011) und "Ohne Grenzen - Die Erforschung außergewöhnlicher Bewusstseinszustände" (WDR 2015). Bindungslos

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Deutschlandfunk Kultur

Rolltreppen ins Nichts

„Das hier ist die Zukunft und Sie können jetzt sagen, Sie sind dabei gewesen.“ Kultursenator Quickstedt führt eine Gruppe Journalisten über die momentan größte Baustelle Europas. Hier soll eine Cultural Event Mall entstehen, Deutschlands Antwort auf das Centre Pompidou de Paris. Private Investoren aus Hongkong und die öffentliche Hand betreiben das Projekt gemeinsam, doch gearbeitet wird schon seit einiger Zeit nicht mehr. Statt Bauarbeitern sehen die eingeladenen Journalisten überall nur Security-Mitarbeiter. Bald wird klar: Bauleiter Schmidtke ist verschwunden und mit ihm wichtige Unterlagen. Auf der Suche nach einer Erklärung brechen Lokalreporter Grimm und Volontärin Maja nachts in den künftigen Kulturtempel ein und laufen über gigantische Rolltreppen ins Nichts.

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