Spezialtipp

Ludwig van Beethoven

Bild: HR/Felix Broede

Mittwoch, 20:04 Uhr HR2

ARD Radiofestival 2020

Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Maria João Pires: Klavier, hr-Sinfonieorchester, Leitung: Herbert Blomstedt, Aufnahme vom 30.11.2012 aus dem Großen Saal der Alten Oper Frankfurt. Maria João Pires (Klavier).

Tagestipp

Heute, 22:30 Uhr MDR KULTUR

Gespräch

Die Filmeditorin Monika Schindler befragt von Gregor Papsch "Film ist mein Leben, und wenn ich arbeite, empfinde ich Glück", sagt Monika Schindler, wenn sie von ihrer Arbeit als Film-Editorin erzählt. Weit mehr als hundert Spielfilme und Dokumentationen hat die 82-jährige gebürtige Berlinerin in ihrem langen Arbeitsleben montiert - seit 1961 zuerst bei der DEFA, wo sie mit Regisseuren wie Roland Gräf, Herrmann Zschoche oder Günter Reisch zusammenarbeitete. 2017 hat Monika Schindler als erste Film-Editorin überhaupt den Deutschen Filmpreis für ihr Lebenswerk erhalten. Das Gespräch steht anschließend unter www.ardradiofestival.de zum Download zur Verfügung.

Konzerttipp

Heute, 00:05 Uhr NDR Info

Nachtclub In Concert

The Cure Roskilde Festival, 6. Juli 2019 Stündlich Nachrichten, Wetter Erstsendung Mittwoch, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue

Hörspieltipp

Heute, 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Paul Temple und der Fall Conrad (3/6) Von Francis Durbridge Aus dem Englischen von John Lackland/Marianne de Barde Mit Karl John, Rosemarie Fendel, Fritz Straßner, Adolf Ziegler, Horst Tappert, Inge Birkmann, Jürgen Arndt, Heidi Brühl, Fritz Wilm Wallenborn, Leo Bardischewski und anderen Komposition: Joachim Faber Bearbeitung: John Lackland und Marianne de Barde Regie: Willy Purucker BR 1959 Rätselhafte Anrufe erreichen das Ehepaar Temple. Mrs. Temple, die einen davon entgegennimmt, ist zunächst der Meinung, mit ihrem Mann zu sprechen, der sie bittet, nach Innsbruck zu kommen. Der Mann am anderen Ende der Leitung versteht es, Paul Temples Stimme täuschend echt nachzuahmen. Doch Steve erinnert sich an einen alten Trick, mit dem sie den Anrufer aus dem Konzept bringt und die Täuschung aufdeckt. Im Laufe der Nachforschungen nach Betty Conrad wird immer deutlicher, dass es sich offenbar nicht allein um das Verschwinden einer jungen Engländerin handelt. Es sieht so aus, als sollte Paul Temple recht behalten, als er sagte, man würde Betty Conrad finden - tot, in einem blauen Mantel. So bringt Inspektor Ollersberg von der Bayerischen Kriminalpolizei schließlich die Nachricht, man habe die Leiche eines Mädchens gefunden, deren Beschreibung ziemlich genau auf die junge Engländerin passt. Kurz darauf erreicht Mr. Temple, der sich noch immer mit seiner Frau in Garmisch aufhält, ein Anruf von Scotland Yard. Sir Graham Forbes teilt ihm mit, dass Betty Conrad lebt.

Featuretipp

Heute, 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Seeräuber und Netzpiraten

Beutezüge einst und jetzt (3). Gestaltung: Andreas und Caroline Wolf Auf der Schulter ein Papagei, ein Holzbein, ein mit einer schwarzen Binde verbundenes Auge und eine schwarze Totenkopfflagge. Das sind die wichtigsten Ingredienzien für einen Piratenfilm. Gedreht wurden die ersten Seeräuber-Streifen bereits am Beginn des 20. Jahrhunderts. Viele unserer Piraten Stereotype gehen auf den 1881 von Robert Louis Stevenson veröffentlichten Roman "Die Schatzinsel" zurück. Egal ob in der Karibik, im Mittelmeer, oder entlang der Inselwelt Indonesiens, fast immer griffen, und greifen Piraten auch heute noch, in unübersichtlichen Küstenregionen an. Das Ziel ist schneller Reichtum, sei es durch Lösegelderpressung oder durch den Raub von Wertgegenständen. Dass dies oft mit bestialischer Gewalt geschieht, wird häufig ausgeblendet, denn im Film werden Piraten meist als Freiheitskämpfer dargestellt. Und tatsächlich herrschten auf Seeräuberschiffen, zum Teil, egalitär-demokratische Strukturen. So waren Piraten-Kapitäne ihren Mannschaften gegenüber gleichgestellt. Auch bei der Aufteilung der Beute gab es keine Vorrechte. Nur während des Kampfes durfte der Kapitän seine Männer anführen. Von diesem freiheitsliebenden Piratenbild leiten sich zahlreiche moderne Aspekte der Piraterie ab, wie zum Beispiel Radiopiraten, Telefonpiraten oder die "Piratenpartei". Deren Name bezog sich, ganz bewusst, auf die negative Konnotation des Begriffes durch die Film- und Musikindustrie. Das Ziel der Bewegung war eine neue, positive Interpretation von "Pirat". Mit dieser Strategie war die Partei am Beginn der 2010er-Jahre in mehreren europäischen Ländern überraschend erfolgreich. Unter Netzpiraterie hingegen verstand man um die Jahrtausendwende ein Sammelsurium von illegalen Aktivitäten im Internet. Diese reichten von Hacken und Raubkopieren über Virenprogrammieren bis hin zur Cyber-Kriminalität. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Szene aber nachhaltig verändert. Menschen, die sich illegal Filme oder Musik downloaden, sind deutlich weniger geworden. Explodiert ist hingegen die Internet- und Computerkriminalität, die von Erpressung und Betrug über Datendiebstal bis hin zum Cyber-Terrorismus reicht. Eine andere Form der modernen Piraterie ist die "Produktpiraterie". Sie ignoriert die Rechte auf geistiges Eigentum. 2019 waren 3,3 Prozent aller weltweit gehandelten Güter Fälschungen. Das entsprach einem Gesamtwert von 509 Milliarden US-Dollar. Mit 6,8% aller Waren lag dieser Wert in der EU sogar noch deutlich höher - Tendenz stark steigend.

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 05.08.2020, 09:30 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Hörspiel-Download

SWR 2

Lothar Trolle: Annas zweite Erschaffung der Welt oder Die 81 Minuten des Fräulein A.

Mit ungeheurer sprachlicher Wucht evoziert Lothar Trolle Bilder einer verlorenen Utopie. | Mit: Corinna Harfouch, Renate Pick, Conny Wolter, Jürgen Holtz | Musik: Klaus Buhlert | Hörspielbearbeitung und Regie: Jörg Jannings | Produktion: SDR/DLR Berlin 1997

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